Sex & Erotik

Cartoon-Karikatur-Comic: Ein Mann sagt zu seinem Freund entsetzt: Du masturbierst bei Pornos? Der andere entgegnet: Wäre es dir bei Tierfilmen lieber?

Cartoon zu Pornos

Cartoon-Karikatur-Comic: Ein Mann sagt zu seinem Freund entsetzt: Du masturbierst bei Pornos? Der andere entgegnet: Wäre es dir bei Tierfilmen lieber? Cartoons und Comics von STERO Stefan Roth zum Thema Bildung, Umwelt, Vegan, Politik, Corona und vielem mehr.

Cartoon-Karikatur-Comic: Ein Paar sitzt mit einer Drei am Tisch und hat ein Date. Er denkt: seltsam. Sie hatte sich so einen Dreier mit mir gewünscht. Glücklich wirkt sie trotzdem nicht.

Cartoon – Flotter Dreier

Cartoon-Karikatur-Comic: Ein Paar sitzt mit einer Drei am Tisch und hat ein Date. Er denkt: seltsam. Sie hatte sich so einen Dreier mit mir gewünscht. Glücklich wirkt sie trotzdem nicht. Cartoons und Comics von STERO Stefan Roth zum Thema Bildung, Umwelt, Vegan, Politik, Corona und vielem mehr.

Cartoon-Karikatur-Comic---Am Seeufer des "Negerbad Fischbach" demonstrieren einige Badegäste Nackt. Dabei werden Sie von zwei Spannern beobachtet die nicht wissen für was protestiert wird aber denen es dennoch gefällt.

Cartoon Comic Nacktprotest oder FKK?

#Cartoon #fkk #femen #nacktprotest Erschienen im Südkurier Konstanz, Lokalteil Friedrichshafen am 6. Mai 2017. Auf der Tuning-World kam es zu Nacktprotesten einiger Studentinnen gegen Sexismus. Mehr dazu auf Südkurier Online. Suchworte: FKK, Protest, Strand, Freibad, Schwimmen, Spanner, Demonstrieren, Demonstration, nackt, Nacktprotest

Cartoon-Karikatur-Comic---Der Puff in FN wird mit rießigen Liebeskugeln abgerissen. Dabei fallen aus ihm jede Menge Sextoys und zwei Bauarbeiter stellen ein Schild mit der Inschrift "Verkehrsberuhigte Zone" auf.

Cartoon Comic Aus fürs Puff in FN

Abriss des Bordells in FN Karikatur-Cartoon, erschienen im Südkurier Konstanz, Lokalteil Friedrichshafen, 21.1.2017 #bordell #abriss #puff #auspuff #verkehrsberuhigung Mehr dazu hier bei Südkurier online. Suchworte: Bordell, Puff, Friedrichshafen, Prostituierte, Prostitution, Erotik, Sex

Sex, Erotik und die Kunst, darüber zu lachen

Über kaum ein Thema wird so viel geredet und so wenig gesagt wie über Sex. Er steht auf Zeitschriftentiteln, in Ratgebern, in Serien und in jeder zweiten Werbekampagne, und trotzdem wird es im Raum still, sobald jemand am Küchentisch eine ehrliche Frage dazu stellt. Zwischen dieser öffentlichen Dauerpräsenz und der privaten Sprachlosigkeit liegt ein breiter Streifen Unsicherheit. Genau dort entsteht ein Cartoon, und genau dort setzt STERO an.

Die Kategorie Sex & Erotik versammelt Cartoons, Comics, Karikaturen und Witzbilder von STERO rund um Lust und Unlust, um Schlafzimmer und Bettkante, um erste Nächte und zwanzigste Ehejahre, um Fantasien, Missverständnisse und die ewige Frage, ob bei den anderen eigentlich mehr los ist. Wer nach einem Sex Cartoon oder Sex Comic sucht, der mit Augenzwinkern arbeitet statt mit dem Schlüsselloch, findet hier Motive, die das Thema ernst genug nehmen, um es komisch zu finden.

Sex gehört zum menschlichen Dasein wie Essen, Schlafen und Streiten, und deshalb gehört er auch in ein Werk, das den Alltag beobachtet. Die Motive dieser Kategorie stellen keine Körper zur Schau, sondern zeigen Menschen in und mit ihrer natürlichen Sexualität. Sie sind frech, manchmal frivol und gelegentlich deutlich, aber sie sind nicht pornografisch. Der Unterschied ist leicht zu benennen: Ein erotisches Bild will erregen, ein Erotik Cartoon will, dass man sich wiedererkennt. Das eine schaut auf den Körper, das andere auf das Gesicht, das dazugehört.

Für die Satire ist das Thema deshalb so dankbar, weil hier die größten Erwartungen auf die kleinsten Zufälle treffen. Niemand ist so verletzlich wie in dem Moment, in dem er begehrt werden möchte. Niemand ist so komisch wie jemand, der dabei souverän wirken will. Dazu kommt ein Vergleichsdruck, der in den vergangenen Jahren eher gewachsen ist. Statistiken, Umfragen, Dating-Profile und Filme liefern laufend Maßstäbe, an denen sich das eigene Liebesleben messen lassen soll. Ein Comic muss diese Maßstäbe nicht widerlegen. Er muss sie nur neben die Wirklichkeit stellen.

Ein Hinweis zur Einordnung gehört an diese Stelle. Sex & Erotik ist eine Unterkategorie von Beziehung & Liebe und mit rund drei Dutzend Motiven eine der größeren in diesem Bereich. Viele Zeichnungen berühren zugleich Nachbarthemen, etwa das Kennenlernen, die Ehe, den Seitensprung oder die Rollenbilder von Mann und Frau. Wer eine Themenstrecke plant, sollte deshalb auch in den Geschwisterkategorien nachsehen, weil die Grenze zwischen Liebe, Beziehung und Erotik im echten Leben genauso unscharf verläuft wie im Archiv von Roth Cartoons.

Was die Motive von STERO von der üblichen Schlüpfrigkeit unterscheidet, ist die Blickrichtung. Der klassische Herrenwitz lacht über jemanden, meistens über eine Frau und meistens von oben. Die Zeichnungen in dieser Kategorie lachen mit jemandem, nämlich mit allen, die schon einmal im falschen Moment das Falsche gesagt haben. Das macht sie für Redaktionen brauchbar, die ein heikles Thema auflockern wollen, ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.

Sex-Cartoons mit Augenzwinkern statt Schlüsselloch

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Typische Motive und Themen in den Sex-Cartoons von STERO

Erotik liefert der Zeichnung ein Vokabular, das jeder sofort versteht. Ein Doppelbett, zwei Nachttischlampen, eine hochgezogene Augenbraue. Mehr braucht es nicht, um eine Szene zu eröffnen, und genau darin liegt der Wert für den Comic. Die Bildfläche bleibt frei für die Pointe, weil die Situation schon durch zwei Kissen geklärt ist. Die folgenden Themenfelder beschreiben, worum es in den Motiven von STERO geht.

Das Schlafzimmer als Bühne

Das Bett ist das meistgezeichnete Möbelstück der Humorgeschichte, und das hat einen einfachen Grund. Es ist der Ort, an dem zwei Menschen nebeneinanderliegen und trotzdem völlig unterschiedliche Abende erleben können. Der eine liest, die andere wartet. Die eine hat Lust, der andere hat morgen früh einen Termin. Ein Schlafzimmer Cartoon braucht keine Handlung, nur zwei Köpfe auf zwei Kissen und einen Satz, der die Lage zusammenfasst. STERO nutzt diese Bühne häufig, weil sie mit minimalem Aufwand maximale Fallhöhe erzeugt.

Sex in der Langzeitbeziehung

Nach einigen Jahren kennt man einander so gut, dass Überraschungen selten werden, und genau das ist das Thema. Der Kalender, in dem die Zweisamkeit zwischen Elternabend und Steuererklärung eingetragen ist. Die Routine, die beruhigt und gleichzeitig ein bisschen beleidigt. Der Satz „Wir könnten ja mal wieder“, der wie ein Handwerkertermin klingt. Ein Comic über die Langzeitbeziehung ist selten böse, weil er etwas beschreibt, das fast alle kennen. Weitere Motive dieser Art stehen in der Kategorie Ehe.

„Bin ich gut im Bett?“ und der Leistungsdruck

Kaum eine Frage wird so oft gedacht und so selten gestellt. Der Leistungsgedanke hat das Schlafzimmer längst erreicht, mit Tipps, Techniken, Ranglisten und der stillen Annahme, es gebe eine Art Führerschein. Für die Zeichnung ist das ein Geschenk, denn überall, wo Menschen sich bewerten, entsteht Komik. Die Bewertung selbst ist der Witz, nicht die Person, die sie bekommt. STERO zeichnet deshalb weniger das Versagen als die Erwartung, und zwar auf beiden Seiten des Bettes.

Zu dir oder zu mir? Der erste Abend

Der Anfang einer Nacht ist eine Verhandlung, bei der beide so tun, als gäbe es nichts zu verhandeln. Wer macht den ersten Schritt, wessen Wohnung ist aufgeräumt, was bedeutet eigentlich „auf einen Kaffee“? Dieser Moment ist im Comic besonders ergiebig, weil sich Gesagtes und Gemeintes so deutlich unterscheiden. Eine Sprechblase und ein Gesichtsausdruck genügen, um beide Ebenen sichtbar zu machen. Wer das Kennenlernen davor sucht, findet es in der Kategorie Dating, in der Apps, Profile und erste Treffen eine eigene Rolle spielen.

Fremdgehen, Seitensprung und die Frage der Fairness

Der Seitensprung ist eines der ältesten Motive der Witzzeichnung, vom Liebhaber im Kleiderschrank bis zur Lippenstiftspur am Hemdkragen. Heute ist die Szene digitaler geworden, der Schrank ist ein Chatverlauf und die Spur ein Standortverlauf. Was bleibt, ist die Komik der Ausrede. STERO interessiert sich dabei weniger für die Moral als für die Logik, mit der Menschen ihr Verhalten erklären. Mehr dazu findet sich unter Fremdgehen & Eifersucht.

Flotter Dreier, Polyamorie und offene Beziehung

Beziehungsmodelle sind vielfältiger geworden, und mit ihnen der Abstimmungsbedarf. Wer zu dritt oder zu viert liebt, braucht vor allem eines, nämlich einen sehr guten Kalender. Ein Cartoon-Comic über Polyamorie macht sich nicht über die Lebensform lustig, sondern über die Organisation dahinter, über Absprachen, Eifersucht in neuer Verpackung und die Frage, wer an Weihnachten wo sitzt. Der flotte Dreier wiederum ist die klassische Fantasie, die in der Zeichnung regelmäßig an der Praxis scheitert. Eine eigene Kategorie dazu heißt Polyamorie & Beziehungsvielfalt.

Pornos, Bildschirme und das Daumenkino

Pornografie ist allgegenwärtig und trotzdem kaum gesprächsfähig, was sie zu einem idealen Satirestoff macht. Der Comic kann zeigen, was sie mit Erwartungen anstellt, ohne selbst etwas zu zeigen. Das Verhältnis von Drehbuch und Wirklichkeit, der Browserverlauf als Familiengeheimnis, die Generation, die noch mit Heften unter der Matratze groß wurde. STERO behandelt das Thema über den Umweg der Technik und der Nostalgie, etwa wenn aus dem Film ein Daumenkino wird. Die Pointe liegt im Medium, nicht im Inhalt.

Fifty Shades, BDSM und die Fantasie aus dem Buchregal

Seit ein Roman über Fesselspiele in Bahnhofsbuchhandlungen stapelweise auslag, ist die Fantasie im Mainstream angekommen. Für die Zeichnung war das ein seltener Glücksfall, weil plötzlich alle dieselbe Referenz kannten. Ein Cartoon kann seither mit einer Krawatte und einem Buchcover eine ganze Szene aufrufen. Komisch ist dabei nie die Vorliebe, sondern der Abstand zwischen Lektüre und Umsetzung, zwischen dem Kapitel und dem Wohnzimmer mit Ikea-Regal. Verwandte Motive zu Buch, Film und Bildschirm stehen in der Kategorie Kino und Serien.

Sexspielzeug, Satisfyer und der Haushalt

Was früher im Versandkatalog diskret auf der letzten Seite stand, steht heute im Drogeriemarkt neben der Zahnpasta. Diese Normalisierung ist ein eigenes Motiv. Das Gerät, das geladen werden muss, wenn man es braucht. Die Verwechslung mit einem Küchenhelfer. Die Lieferung, die der Nachbar angenommen hat. Ein Comic über Spielzeug funktioniert, weil er das Geheimnisvolle in den Alltag zurückholt und dort auf Steckdosen, Schubladen und Paketboten treffen lässt. STERO zeichnet die Geräte dabei eher als Haushaltsgegenstand denn als Skandal.

Technik im Bett, von der Sprachsteuerung bis zum Navi

Smarte Lautsprecher hören mit, Uhren zählen den Puls und Telefone leuchten im falschen Moment. Die Technik ist im Schlafzimmer angekommen und bringt ihre eigenen Pannen mit. Ein Sprachassistent, der sich angesprochen fühlt. Ein Navigationsgerät, das den Weg kennt. Eine App, die danach eine Bewertung möchte. Solche Motive funktionieren in jedem Technikumfeld, weil sie von einer Erfahrung erzählen, die alle teilen: Geräte melden sich immer dann, wenn man sie am wenigsten braucht. Weitere Zeichnungen dazu finden sich in der Kategorie PC-Technik.

Wortspiele, Doppeldeutigkeiten und der Sprachwitz

Die deutsche Sprache hat für alles Körperliche zwei Bedeutungen, und der Comic lebt davon. Ein einziger Umlaut macht aus einer Vogelperspektive etwas anderes, und ein harmloses Verb wie „blasen“ kippt je nach Bild in die eine oder die andere Richtung. Solche Wortspiele sind handwerklich anspruchsvoll, weil das Bild die Doppeldeutigkeit nicht erklären, sondern auslösen muss. Im besten Fall bemerkt man den Witz mit einer halben Sekunde Verzögerung. Diese halbe Sekunde ist das eigentliche Vergnügen, und sie macht die Motive auch für Leser tauglich, die bei direkteren Bildern weiterblättern würden.

Nacktheit, FKK und das Nacktbaden bei Neumond

Nackt ist nicht gleich erotisch, und kaum ein Land weiß das so genau wie Deutschland mit seiner Freikörperkultur. Der Strand, an dem alle sehr sachlich Volleyball spielen, ist das Gegenteil eines erotischen Ortes und gerade deshalb komisch. Hinzu kommt die Nacktheit als politisches Mittel, vom Protest bis zum Kalender für den guten Zweck. Ein Cartoon kann mit einem Handtuch, einem Schild oder einem günstig platzierten Busch arbeiten und bleibt dabei völlig jugendfrei. Die Zensur durch den Bildaufbau ist selbst ein alter und sehr zuverlässiger Witz.

Prostitution, Bordell und die Lokalpolitik

Sexarbeit ist ein Thema, bei dem Gemeinderäte, Bauämter und Anwohner zuverlässig aneinandergeraten. Ob ein Etablissement schließt, ein Hochhaus umgenutzt wird oder ein Sperrbezirk neu gezogen werden soll, die Debatte ist selten erotisch und fast immer bürokratisch. Genau dieser Kontrast trägt die Karikatur. STERO hat solche Vorgänge mehrfach als Lokalzeichner begleitet, auch während der Pandemie, als ein ganzes Gewerbe plötzlich unter Berufsverbot und Kurzarbeit fiel. Den zeitgeschichtlichen Rahmen dazu liefern die Corona-Cartoons.

Körper, Gesundheit und alles, was dazwischenkommt

Der Körper hält sich nicht an Drehbücher. Er ist müde, er hat seine Tage, er wird älter, er zwickt im Rücken und er reagiert auf Stress schneller als auf Kerzenlicht. Ein Comic, der das zeigt, ist näher an der Wirklichkeit als jede Hochglanzszene. Verhütung, Menstruation, Wechseljahre oder die blaue Pille sind Themen, über die sich mit einer Zeichnung leichter sprechen lässt als mit einem Merkblatt. Deshalb werden solche Motive gern in der Gesundheitskommunikation eingesetzt. Der größere Rahmen dazu steht unter Gesundheit & Leben.

Die Zigarette danach, der Babyboom und andere Folgen

Was nach dem Sex passiert, ist oft komischer als alles davor. Das Gespräch, das einer führen will und der andere verschläft. Die Zigarette danach, die inzwischen vegan sein soll. Und natürlich die Folgen mit neun Monaten Verzögerung, etwa wenn nach einem Stromausfall oder einer fernsehlosen Woche die Geburtenstation ausgebucht ist. Der Babyboom als statistisches Echo eines langweiligen Abends ist ein Motiv, das Lokalredaktionen jedes Jahr wieder brauchen können. Wie es danach weitergeht, zeigt die Kategorie Familie & Jugend.

Motive von der Bettkante bis zum Babyboom

Langzeitbeziehung, erster Abend, Seitensprung, Spielzeug und Wortspiel. STERO liefert Erotik-Comics, die frech sind und trotzdem druckbar bleiben, direkt zum Kontaktformular.

Typische Figuren in STEROs Erotik-Welt

Das Personal dieser Kategorie ist erstaunlich gewöhnlich, und das ist Absicht. Es treten keine Models auf, keine Verführer und keine Diven, sondern Leute mit Bauchansatz, Lesebrille und Frotteebademantel. Im Zentrum steht fast immer ein Paar, das sich schon eine Weile kennt. Die beiden sind einander zugetan, aber nicht mehr neugierig, und aus diesem Zustand entsteht der größte Teil der Pointen. Wer sie zeichnet, braucht keine Karikatur im engeren Sinn, denn die Übertreibung liegt in der Situation, nicht in den Nasen.

Daneben gibt es die Suchenden. Der Mann an der Bar, der sich einen Satz zurechtgelegt hat. Die Frau, die diesen Satz schon dreimal gehört hat. Der Vampir auf Partnersuche, der an seinen Arbeitszeiten scheitert. Diese Figuren tragen die Motive über Anbahnung und erste Nacht, und sie überschneiden sich stark mit dem Personal der Dating-Kategorie. Ihre Komik liegt im Aufwand, den sie betreiben, um mühelos zu wirken.

Eine dritte Gruppe sind die Dinge. In kaum einer anderen Kategorie spielen Gegenstände eine so große Rolle. Das Smartphone auf dem Nachttisch, der Sprachassistent, das Paket vom Versandhandel, das Buch mit dem eindeutigen Titel. Sie sind oft die eigentlichen Hauptdarsteller, weil sie etwas aussprechen, das die Menschen im Bild lieber verschweigen würden. Ein Gerät kennt keine Scham, und genau das macht es im Comic so nützlich.

Schließlich treten Tiere und Fabelwesen auf, vom Bären bis zum Murmeltier. Sie erlauben es, über Triebe zu sprechen, ohne einen Menschen bloßzustellen. Was bei einem Paar im Bett zu direkt wäre, wird bei zwei Tieren zur Fabel. Dieses Ausweichen ins Tierreich ist eines der ältesten Mittel der Satire und funktioniert beim Thema Erotik besonders gut, weil es Abstand schafft, ohne die Pointe abzuschwächen.

Der Humor von STERO, frech statt schlüpfrig

Wer Sex zeichnet, hat zwei naheliegende Wege, und STERO nimmt keinen von beiden. Der erste Weg ist die Zote, also das Bild, das vor allem zeigen will, was man sonst nicht zeigt. Das erzeugt einen kurzen Lacher und wenig mehr, und es lässt sich in kaum einem redaktionellen Umfeld einsetzen. Der zweite Weg ist die Verklemmung, also das Kichern hinter vorgehaltener Hand, das so tut, als sei das Thema an sich schon ein Skandal. Auch das trägt nicht weit.

STERO arbeitet stattdessen mit Normalität. Sex wird in diesen Zeichnungen behandelt wie Einkaufen, Autofahren oder die Steuererklärung, als etwas, das Menschen tun und bei dem Dinge schiefgehen. Die Pointe entsteht nicht aus dem Tabubruch, sondern aus der Alltagslogik, die auf das Thema angewendet wird. Wenn ein Paar über Zweisamkeit spricht wie über einen Wartungstermin, dann lacht man über den Ton und erkennt den Inhalt. Diese Technik braucht keine nackte Haut und kommt mit sehr wenig Andeutung aus.

Dazu kommt eine Haltung, die man Respekt nennen kann. Die Motive stellen niemanden bloß, weder Frauen noch Männer, weder Junge noch Alte, weder die mit viel noch die mit wenig Erfahrung. Gelacht wird über Situationen, Erwartungen und Missverständnisse. Das ist kein Verzicht auf Schärfe, sondern eine Entscheidung über die Richtung. Ein Witz, der nach unten tritt, ist beim Thema Sexualität besonders billig, und ein Cartoon-Comic, der darauf verzichtet, ist am Ende meistens der lustigere.

Der Ton bleibt dabei erwachsen. Die Zeichnungen sind nicht für Kinder gemacht, aber sie sind auch nichts, was man verstecken müsste. Das Augenzwinkern ist das Leitmotiv, also die kleine Geste, die sagt: Wir wissen beide, wovon die Rede ist, und wir müssen es nicht ausbuchstabieren. Auf diese Weise entstehen Bilder, die frivol sein dürfen und trotzdem in einem Magazin, einem Ratgeber oder einem Vortrag ihren Platz finden.

Vom Herrenwitz zum Augenzwinkern, wie sich der Erotik-Humor verändert hat

Die erotische Karikatur ist so alt wie die Karikatur selbst. Schon die Spottblätter des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts nutzten das Schlafzimmer, um Mächtige lächerlich zu machen, und die Zensur hatte damit regelmäßig zu tun. Um 1900 druckten satirische Zeitschriften in München und Berlin Zeichnungen, die für ihre Zeit erstaunlich freizügig waren und die Doppelmoral des Bürgertums zum Thema machten. Erotik war dabei selten Selbstzweck. Sie war ein Werkzeug, um zu zeigen, was hinter der Fassade geschah.

In der Nachkriegszeit verschob sich der Ton. Der Herrenwitz dominierte, in Illustrierten, auf Bierdeckeln und in Büchlein für die Hosentasche. Die Rollen waren fest verteilt: der Chef und die Sekretärin, der Ehemann und der Hausfreund, die Blondine und der Arzt. Gelacht wurde fast ausschließlich aus männlicher Sicht, und die Frau war Anlass, nicht Figur. Viele dieser Witze wirken heute nicht deshalb alt, weil sie zu frech wären, sondern weil sie so vorhersehbar sind.

Mit der sexuellen Revolution und der Aufklärungswelle der späten Sechziger wurde das Thema öffentlich, und der Comic bekam neue Aufgaben. Underground-Zeichner in den USA und später in Europa brachen bewusst jedes Tabu, während in den Zeitungen zum ersten Mal Zeichnungen erschienen, die Frauen eine eigene Perspektive gaben. In den Achtzigern und Neunzigern kamen Zeichnerinnen hinzu, die das Schlafzimmer aus der anderen Betthälfte erzählten, und veränderten das Genre nachhaltig.

Heute ist die Lage paradox. Explizite Bilder sind jederzeit verfügbar, wodurch der Tabubruch als Pointe fast wertlos geworden ist. Gleichzeitig ist die Sensibilität für herabsetzende Witze gestiegen. Ein Sex Comic muss deshalb mehr leisten als früher. Er kann nicht mehr vom Verbotenen leben und nicht mehr von der Abwertung. Was bleibt, ist das Menschliche: Unsicherheit, Sehnsucht, Routine, Scham und die Komik, die entsteht, wenn zwei Leute dasselbe wollen und es einander nicht sagen können. Das ist anspruchsvoller zu zeichnen und hält deutlich länger.

Zeitgemäßer Humor über ein zeitloses Thema

Kein Herrenwitz, keine Zote, sondern Beobachtung mit Pointe. Bei Roth Cartoons finden Redaktionen Sex-Comics und Erotik-Cartoons für ein erwachsenes Publikum, direkt zum Kontaktformular.

Warum Satire und Erotik so gut zusammenpassen

Satire braucht Fallhöhe, und nirgends ist sie größer als hier. Kein anderer Lebensbereich ist mit so vielen Idealbildern beladen und in der Praxis so störanfällig. Die Vorstellung ist Kerzenschein, die Wirklichkeit ist ein Wadenkrampf. Der Cartoon muss diese Lücke nicht erfinden, er muss sie nur sichtbar machen. Deshalb funktionieren selbst sehr einfache Motive, denn die Betrachter bringen den Vergleichsmaßstab selbst mit.

Der zweite Grund ist die Scham. Über Sex zu lachen ist eine der wenigen sozial akzeptierten Arten, überhaupt darüber zu sprechen. Ein Witz erlaubt es, etwas anzudeuten und sich sofort wieder zurückzuziehen. Wer lacht, gibt zu, dass er die Situation kennt, ohne es sagen zu müssen. Der Comic nutzt diesen Mechanismus besonders elegant, weil er die heikle Aussage einer gezeichneten Figur in den Mund legt. Die Leserin kann nicken, ohne sich zu bekennen.

Drittens ist Erotik ein Feld voller Regeln, die niemand aufgeschrieben hat. Wer wann wen anspricht, was als Kompliment gilt, wie lange man wartet, was man danach sagt. Solche ungeschriebenen Regeln sind der klassische Rohstoff der Karikatur, weil sie erst auffallen, wenn jemand sie bricht oder zu wörtlich nimmt. Ein Mensch, der beim ersten Date eine Checkliste abarbeitet, ist komisch, weil er eine Regel sichtbar macht, die sonst unsichtbar bleibt.

Viertens verbindet das Thema. Über Politik streitet man, über Geld schweigt man, aber über die Tücken der Liebe können sich Menschen sehr unterschiedlicher Herkunft und Haltung verständigen. Ein Cartoon-Comic über das Schlafzimmer wird von der Zwanzigjährigen anders gelesen als vom Siebzigjährigen, aber beide lesen ihn. Das unterscheidet die Kategorie von Themen wie der Politik, bei denen jede Pointe automatisch ein Lager bedient.

Sex, Erotik und Gesellschaft

Sexualität ist privat, aber die Art, wie eine Gesellschaft darüber spricht, ist es nicht. Wer Cartoons und Comics zu diesem Thema veröffentlicht, bewegt sich in einem Feld, in dem Aufklärung, Rollenbilder und Technik aufeinandertreffen und in dem sich die Maßstäbe schneller verschieben als in den meisten anderen Bereichen.

Aufklärung, Scham und die Sprache für das Unaussprechliche

Trotz aller Offenheit fehlt vielen Menschen schlicht das Vokabular. Zwischen der Fachsprache der Medizin und dem Jargon der Straße gibt es wenig, das sich am Frühstückstisch benutzen lässt. Der Comic kann diese Lücke füllen, weil er zeigt, statt zu benennen. In der Sexualpädagogik, in der Paarberatung und in der Gesundheitskommunikation werden Zeichnungen deshalb gern als Gesprächsöffner eingesetzt. Ein gemeinsames Lachen senkt die Schwelle, und danach lässt sich über das eigentliche Thema reden.

Rollenbilder, Gleichberechtigung und der Blick auf beide Betthälften

Wer will, wer darf, wer fragt, wer verhütet, wer hat Kopfschmerzen? Hinter den meisten Witzen über Sex stehen Annahmen über Männer und Frauen, und diese Annahmen haben sich stark verändert. Ein zeitgemäßer Cartoon dreht die alten Rollen um oder stellt sie nebeneinander, statt sie zu bestätigen. STERO zeichnet Lust und Unlust auf beiden Seiten und lässt offen, wer gerade wem etwas schuldig ist. Motive, die diese Fragen ausdrücklich verhandeln, stehen unter Geschlechter & Gender.

Digitalisierung der Lust, von der App bis zur künstlichen Intelligenz

Kennenlernen per Wischbewegung, Zuneigung per Abo, Gespräche mit einem Programm, das nie müde wird. Die Digitalisierung hat das Liebesleben gründlicher verändert als jede Aufklärungskampagne. Für die Satire ergeben sich daraus Fragen, die vor zehn Jahren noch Science-Fiction waren. Was passiert, wenn der Algorithmus besser weiß, wen man begehrt? Ist ein Chatbot ein Seitensprung? Solche Motive verbinden die Erotik-Kategorie mit den Zeichnungen zur KI, die STERO in einem eigenen Bereich gesammelt hat.

Sex-Cartoons und Erotik-Comics für Redaktionen, Verlage und Unternehmen

Themen rund um Liebe und Sexualität gehören zu den meistgelesenen überhaupt, in Publikumsmagazinen ebenso wie in Onlineportalen und Ratgebern. Zugleich sind sie schwer zu bebildern. Fotos wirken schnell entweder anzüglich oder steril, und Symbolbilder mit ineinander verschränkten Füßen unter einer Bettdecke hat jede Leserin schon hundertmal gesehen. Ein Cartoon löst dieses Problem, weil er das Thema zeigt, ohne es abzubilden. Er setzt einen Ton, der dem Text den Einstieg erleichtert.

Für Frauen- und Männermagazine, Gesundheitstitel und Lifestyle-Portale sind die Motive deshalb ebenso geeignet wie für Paarberatungen, Sexualtherapeuten, Hebammen, Apotheken und Krankenkassen, die über Verhütung, Wechseljahre oder Beziehungspflege informieren. Auch Buchverlage setzen Comics ein, etwa in Ratgebern und Geschenkbüchern, wo eine Zeichnung pro Kapitel den Lesefluss auflockert. Für Lokalredaktionen wiederum sind die Motive rund um Bordell, Sperrbezirk und Babyboom interessant, weil sie kommunale Debatten kommentieren.

Unternehmen nutzen das Thema vorsichtiger, aber sie nutzen es. Hersteller von Verhütungsmitteln und Pflegeprodukten, Onlinehändler, Dating-Plattformen und Veranstalter von Messen und Kabarettabenden arbeiten mit Humor, weil er Distanz abbaut. Entscheidend ist die Motivwahl. Ein zurückhaltender Comic mit Alltagsbezug funktioniert in einem Kundennewsletter, ein deutlicheres Wortspiel eher auf einer Bühne oder in einem Geschenkbuch. STERO zeichnet auf Wunsch auch Auftragsmotive, die genau auf eine Marke, eine Zielgruppe oder einen Anlass zugeschnitten sind.

Eine Anmerkung zum Sprachgebrauch, weil sie in der täglichen Arbeit ständig auftaucht: Die meisten Anfragen sprechen von einem Comic und meinen einen Cartoon. Streng genommen erzählt ein Comic eine Geschichte über mehrere Bilder hinweg, während der Cartoon seine Pointe in ein einziges Bild legt, und die Karikatur überzeichnet eine reale Person oder einen realen Vorgang. Im Alltag werden die Wörter längst gemischt, und das ist kein Problem. Wer bei Roth Cartoons einen Erotik Comic anfragt, bekommt das, wonach er gesucht hat, nämlich gezeichneten Humor für Erwachsene und keine Erwachsenenunterhaltung.

Ein praktischer Hinweis zur Planung: Der Bedarf hat feste Termine. Vor dem Valentinstag, im Frühjahr, zur Urlaubszeit und rund um den Welttag der sexuellen Gesundheit im September steigen die Anfragen spürbar. Wer seine Strecke einige Wochen vorher festlegt, hat die größere Auswahl und genug Zeit, ein Motiv bei Bedarf anpassen zu lassen.

Einsatzbereiche in Print, Online, Newsletter und Social Media

Die Motive lassen sich in Zeitschriften und Tageszeitungen einsetzen, in Ratgebern, Sachbüchern und Geschenkbüchern, auf Webseiten und in Blogbeiträgen, in Newslettern, in Vorträgen, Seminaren und Schulungsunterlagen für die Erwachsenenbildung sowie auf Einladungen und Programmheften. In Social Media ist etwas Sorgfalt gefragt, weil die Plattformen eigene Regeln für freizügige Inhalte haben. Die Zeichnungen von STERO kommen ohne explizite Darstellung aus und sind deshalb in aller Regel unproblematisch, eine kurze Abstimmung vorab lohnt sich trotzdem. Die Lizenzierung erfolgt passend zu Kanal und Reichweite. Einen Überblick über den Gesamtbestand bietet die Sammelkategorie Cartoons und Comics.

Das passende Motiv für ein heikles Thema

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Häufige Fragen zu den Sex-Cartoons von STERO

Welche Themen decken die Cartoons und Comics zu Sex und Erotik ab?

Die Kategorie umfasst Motive zum Schlafzimmer als Alltagsort, zu Sex in der Langzeitbeziehung, zu Leistungsdruck und Selbstzweifeln, zum ersten Abend, zu Seitensprung und offenen Beziehungsmodellen, zu Pornografie und Medien, zu Fantasien und Sexspielzeug, zu Technik im Bett, zu Nacktheit und FKK, zu Prostitution in der Lokalpolitik, zu Körper und Gesundheit sowie zu den Folgen vom Gespräch danach bis zum Babyboom. Hinzu kommen zahlreiche Wortspiele.

Sind die Motive pornografisch oder jugendgefährdend?

Nein. Die Zeichnungen sind frech, manchmal frivol und richten sich an Erwachsene, aber sie zeigen keine expliziten Darstellungen. Der Humor entsteht aus der Situation und aus der Sprache, nicht aus der Zurschaustellung von Körpern. STERO arbeitet mit Andeutung, Augenzwinkern und Respekt vor den Figuren. Für Kinderpublikationen sind die Motive nicht gedacht, in Erwachsenenmedien lassen sie sich ohne Altersbeschränkung einsetzen.

Für wen eignen sich die Sex-Comics und Erotik-Cartoons?

Sie eignen sich für Publikumsmagazine, Gesundheits- und Lifestyle-Titel, Onlineportale und Blogs, für Buchverlage mit Ratgebern und Geschenkbüchern, für Paar- und Sexualberatungen, Praxen, Apotheken und Krankenkassen, für Kabarett- und Kleinkunstveranstalter und für Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen mit Liebe, Partnerschaft und Körper zu tun haben.

Wie kann ich einen Cartoon oder Comic von STERO lizenzieren?

Die Lizenzierung läuft unkompliziert über das Kontaktformular. Sie nennen das gewünschte Motiv, den Verwendungszweck und den Kanal, also zum Beispiel Print, Online, Newsletter oder Social Media. Anschließend erhalten Sie ein passendes Angebot und die Bilddatei in der benötigten Auflösung. Wenn Sie noch kein bestimmtes Motiv im Blick haben, genügt eine kurze Beschreibung des Themas, und Roth Cartoons stellt eine Auswahl zusammen.

Sind auch individuelle Auftragscartoons möglich?

Ja. Gerade bei einem sensiblen Thema ist das oft der beste Weg, weil Tonlage und Deutlichkeit genau auf Publikum und Marke abgestimmt werden können. STERO zeichnet Motive auf Auftrag, etwa für eine Kampagne, ein Buchprojekt, einen Vortrag oder ein Jubiläum, und stimmt Idee und Umsetzung vorab mit Ihnen ab.

Gibt es weitere Motive zu Liebe, Ehe und Beziehung?

Ja, und zwar deutlich mehr, als diese Kategorie allein zeigt. Die Elternkategorie Beziehung & Liebe bündelt neben Sex & Erotik auch Dating, Ehe, Fremdgehen, Scheidung und das Singleleben. Für romantischere Anlässe lohnt sich der Blick in die Kategorie Liebe, für Feiern und Jahrestage in Hochzeit & Heiraten. Viele Zeichnungen sind mehreren Bereichen zugeordnet.

Wer steckt hinter STERO?

STERO ist das Künstlerkürzel von Stefan Roth. Er zeichnet Cartoons, Karikaturen und Witzzeichnungen zu gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Themen und veröffentlicht regelmäßig in Zeitungen, Magazinen und Fachpublikationen, darunter zahlreiche Lokalkarikaturen. Sein Schwerpunkt liegt auf pointierter Alltagsbeobachtung statt auf plakativer Übertreibung. Das gilt auch für das Thema Sexualität, das er als selbstverständlichen Teil des menschlichen Lebens behandelt, mit Fingerspitzengefühl und ohne Schere im Kopf.