Drei Gedichtbände, viele Cartoons und eine schöne Zusammenarbeit
Drei Gedichtbände, viele Cartoons und eine schöne Zusammenarbeit
Am 9. September 2026 erscheint der dritte Gedichtband von Wolfgang Müller-Fehrenbach aus Konstanz. Der Titel lautet:
„I hons läute höre“

Und ich freue mich sehr, dass ich auch bei diesem Band wieder zeichnerisch mit an Bord sein durfte.
Denn inzwischen ist daraus eine kleine Reihe geworden: Ich habe alle drei Gedichtbände von Wolfgang Müller-Fehrenbach mit Cartoons begleitet – nicht nur auf den Umschlägen, sondern auch im Inneren der Bücher. Also dort, wo zwischen den Gedichten kleine gezeichnete Seitenblicke, Schmunzler und pointierte Ergänzungen auftauchen.
Für mich ist das eine besonders schöne Art der Illustration. Gedichte haben ihren eigenen Rhythmus, ihre eigene Sprache und oft auch ihren ganz eigenen Humor. Dazu Cartoons zu entwickeln, bedeutet nicht einfach: „Da kommt jetzt noch ein lustiges Bild dazu.“ Es geht eher darum, den Ton aufzunehmen, eine zusätzliche Ebene zu finden und manchmal genau den kleinen Moment sichtbar zu machen, der zwischen den Zeilen liegt.
Gerade bei Mundart, Alltagssituationen und menschlichen Eigenheiten macht mir das besonders viel Freude. Denn da ist der Cartoon nicht weit weg. Man muss nur genau hinhören, hinschauen – und dann den Stift machen lassen.
Dass ich nun alle drei Bände sowohl mit den Umschlagcartoons als auch mit den Inhaltscartoons illustrieren durfte, freut mich wirklich sehr. Solche wiederkehrenden Projekte sind etwas Besonderes. Man wächst in eine Zusammenarbeit hinein, entwickelt ein Gefühl für Sprache, Autor, Themen und Leserinnen und Leser. Und irgendwann merkt man: Das passt einfach.
Besonders schön wird es dann im Oktober auch noch live:
Am 21. Oktober 2026 bin ich abends bei der Lesung und Signierstunde im Wolkensteinsaal in Konstanz dabei.
Dort gibt es dann nicht nur Gedichte und Bücher, sondern sicher auch die eine oder andere Gelegenheit zum Plaudern, Signieren und Schmunzeln. Ich freue mich auf Wolfgang Müller-Fehrenbach, auf die Gäste, auf Konstanz – und natürlich darauf, die Cartoons einmal nicht nur gedruckt im Buch, sondern im Rahmen dieser Veranstaltung wiederzusehen.
Für mich ist dieses Projekt ein schönes Beispiel dafür, wie Text und Zeichnung zusammenarbeiten können: Die Gedichte erzählen, die Cartoons schauen daneben, mittendrin oder manchmal auch leicht frech um die Ecke. Und genau da fühle ich mich als Cartoonist sehr wohl.
Mehr darüber beim Gmeiner Verlag selbst: Link










